Dienstag, 4. Februar 2014

Pfarre geschockt: Pfarrer von Großwarasdorf des Amtes enthoben

Gelobt sei Jesus Christus!
Lieber Pater Stefan Vukits!

Dieser Tage erreichte uns eine traurige Nachricht: unser hoch geschätzter Pfarrmoderator unserer Pfarren Großwarasdorf, Nebersdorf mit Langental muss uns am 17.2.2014 verlassen. Nicht einmal ein Schwerverbrecher wird so behandelt und getrieben. Dieser hat wenigstens die Möglichkeit eines Rechtsanwaltes.

Die Gründe sind uns aus Ihrem Dekret bekannt. Wenn das für sie so schwerwiegende Gründe sind, dann fragen wir uns, was es noch für schwerwiegendere Gründe und triftige Gründe gibt, dass ein Pfarrer seine Pfarren binnen 2 Wochen verlassen bzw. fast fliehen muss??

Die pastorale Arbeit und das Wirken von Fra. Ivan Jelić in den letzen sieben Jahren hat unsere Pfarren gestärkt und auf ein hohes Niveau gebracht! Er wird geschätzt und ist beliebt bei Alt und Jung!! Leider gibt es sehr viele Neider, zu welchen auch der Klerus gehört!

Gerade in Zeiten, wo die Kirche sehr viele Missstände und Probleme aufweist, sollte man sehr froh sein, dass die Pfarrgemeinderäte und die vielen freiwilligen Mitarbeiter in den Pfarren der Kirche den Rücken stärken! Mit solchen unmenschlichen und unchristlichen Handlungen haben sie sich, lieber Pater Stefan, der ehrwürdige Diözesanbischof und Herr Dechant Vertesich keinen guten Ruf eingebracht. Leider vertreiben sie damit noch mehr Gläubige aus der Kirche.

Wahrscheinlich wird SIE dies nicht wirklich interessieren, da die Kirche ja solche Skandale schon gewohnt ist. Der ehrwürdige Diözesanbischof wird ja schon in seiner Diözese von manchen seiner Priester kritisiert, den deutschsprachigen Gläubigen und nun auch von den kroatischen Gläubigen, deren Volksgruppe er angehört. Mit solchen Aktionen handelt er gegen sein eigenes Volk!

Vermutlich werden sie unseren Brief zur Kenntnis nehmen und nicht weiter beachten! Warum sollten sie auch??? Die Kirche deckt wie immer zu und schweigt!

Eines sollte Ihnen jedoch bewusst und klar sein – sie nehmen uns nicht nur einen Pfarrer sondern auch einen sehr guten Freund!!

Mit christlichem Gruß
Gelobt sei Jesus Christus

Pfarrgemeinderäte Grosswarasdorf, Nebersdorf, Langental

Quelle: Pfarre Nebersdorf  >>

Pfarrer Ivan Jelić

Großwarasdorf: Pfarrer des Amtes enthoben
In Großwarasdorf (Bezirk Oberpullendorf) wird Pfarrer Ivan Jelic seines Amtes enthoben. Es soll Unstimmigkeiten rund um die Reaktivierung des Großwarasdorfer Klosters gegeben haben.
burgenland.orf.at >>

Großwarasdorf bekommt neuen Pfarrer
In der Pfarre Großwarasdorf kommt es zu Personalrochaden. Der derzeitige Pfarrer Ivan Jelić wird mit Beginn des neuen Schulsemesters seines Amtes enthoben.

Laut Vikar Stefan Vukits soll das Kloster in Großwarasdorf wieder aktiviert werden. Darüber konnte aber mit Pfarrer Jelić keine Einigung erzielt werden, so Vukits.
Das Kloster Großwarasdorf im alten Pfarrhof gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Von Anfang an haben die geistlichen Schwestern das Kloster belebt und zahlreiche Aufgaben im kroatischen Dekanat übernommen.
Zwei Jahre stand das Kloster leer. Nach dieser Pause kehrten die Schwestern zurück. Nun sollen sie auch wieder in der Pfarre aktiv werden. Pfarrer Ivan Jelić war bisher noch für kein Interview erreichbar.
volksgruppen.orf.at >>


 Personalnachrichten

 4. Feber 2014
 Diözese Eisenstadt
 
1. In Dienstverwendung der Diözese genommen wurde am 31. Jänner 2014 der hochw. Herr

P. Božidar Blažević OFM, Mitglied der Bosnischen Franziskanerprovinz, mit Zustimmung seiner Ordensoberen und zum Pfarrmoderator der Pfarren Großwarasdorf  und Nebersdorf sowie zum Pfarradministrator der Pfarre Kleinwarasdorf ernannt. (17. Feber 2014)

2. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 27. Jänner 2014 enthoben den hochw. Herrn

P. Ivan Jelić OFM als Pfarrmoderator der Pfarren Großwarasdorf und Nebersdorf, weiters als Substitut der Pfarre Kleinwarasdorf, als Dekanatsjugendseelsorger des Dekanates Großwarasdorf. Er kehrt in seine Ordensgemeinschaft zurück. (16. Feber 2014)

3. Diözesane Gremien

Kuratorium für das Kloster in Großwarasdorf

Hochw. P. Ivan Jelić OFM, bisher Pfarrmoderator der Pfarren Großwarasdorf und Nebersdorf, wurde als Mitglied enthoben. (16. Feber 2014)

Hochw. P. Božidar Blažević OFM, künftiger Pfarrmoderator der Pfarren Großwarasdorf und Nebersdorf, wurde als Mitglied berufen. (17. Feber 2014)

Kommentare:

  1. Liebe Pfarrgemeinderäte. Der Bischof versetzt immer Pfarrer, welche in ihren Gemeinden gute Freunde haben, denn Freunde zu haben ist etwas was unser Bischof nicht kennt und falls er sich nicht ändert - nie kennenlernen wird....

    AntwortenLöschen
  2. Das Kloster beleben? Es sind ja bereits 2 im Kloster, die nichts machen, sich nicht in die Gemeinde einbringen und sogar in einer anderen Pfarre die Messe besuchen. Was hat die Pfarre davon? Was hat die Pfarre von einem guten Priester? Das sollte man sich einmal überlegen!

    AntwortenLöschen
  3. Anonym 6:50, da muss ich dir recht geben,war bei uns 2011 genau das gleiche. Da hat auch der Bischof, Pater Stefan Vukits als Überbringer der Hiobs Botschaft vorgeschickt. Von da an gings bergab in unserer Pfarre.
    Irgendwann wird sich das Blatt wenden,und der Bischof mit seinem Gefolge wird auf der Strecke bleiben. Ich hoffs zumindest!!!
    Lieber PGR,der Brief wird nicht einmal zur Kenntnis genommen,der landet sofort in den Papierkorb. Ich wünsch der Pfarre Großwarersdorf
    viel Durchhaltekraft. Lg

    AntwortenLöschen
  4. Der Bischof antwortet nie auf Briefe - er verschickt Briefe, aber wenn man ihn antwortet - herrscht Funkstille!
    Das Volk hat nicht zu schreiben, nicht zu denken, hat keine Wünsche -
    Diese Diözese und ihr Bischof - ein Trauerspiel und als Komparsen- Vukits, Korpitsch ... Pinter ....

    AntwortenLöschen
  5. es ist nicht alles Gold, was glänzt! necesse est -- auditur etiam altera pars ! pro domo hat jeder die rosarote Brille aufgesetzt!

    AntwortenLöschen
  6. Ein Stern: Es ist Zeit es den Herren zu zeigen: Austreten - und nichts anderes wirkt!
    Bin kein Herzeigekirchgänger, gehöre nicht der kath. Talibanfraktion an. Ich verlasse nach langem Zögern und aus Rücksicht auf alles (Un)mögliche den Verein-KK.
    Ein guter Mitgliedsbeitragszahler weniger.

    AntwortenLöschen
  7. Nicht AUSTRETEN sondern AUFTRETEN und das mutig. Man sollte dort nicht erscheinen,wo der Bischof seine Messen hält,. Bei seinen diversen Kartenspiel Aktionen,bei seinen Visitationen und vielem mehr!!!!!! Solange
    er da noch viele Besucher hat,wird für ihn alles in Ordnung sein.



    AntwortenLöschen
  8. Das ist die beste Werbung für den Neuen pastoralen Weg der Diözese und für die Betonung der geistlichen Zellen:
    der Bischofshof entscheidet autoritär über die Köpfe hinweg.
    danach werden die Hände in Unschuld waschen - die anderen wollen das!!
    ein Alibigespräch mit den Betroffenen wird führen, wenn nichts mehr zu ändern ist.
    Die geistlichen Zellen stiften Unfrieden bei den Gläubigen!

    AntwortenLöschen
  9. Blubb! So viel Hass auf diesen Seiten. Hauptsache "Begegnung und Dialog" steht groß in der Überschrift. Hintergründe sind egal, hauptsache man kann hier gegen einen Bischof schimpfen, dem man von Anfang an nie eine Chance gab. Ein "burgenländischer" Weg scheint mir das nicht zu sein.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Einzige, der den burgenländischen Weg noch nicht ganz gefunden hat scheint der Bischof selber zu sein. Wenn man auf Grund eines langen und erfüllten, mit der Kirche verbundenen Lebensalter einen Innitzer, einen Schoiswohl, László, Iby, auch einen Weber gut gekannt hat, dann legt man an Szifkovics schon auf Grund der Lebenserfahrung als praktizierender Katholik einen strengeren Maßstab an. Und um diesen Maßstab gerecht zu werden muss Szifkovics noch viele Chancen an Empathie wahrnehmen. - "Empathie wird als Fähigkeit definiert, an der Emotion/Intention einer anderen Person teilzuhaben und sie dadurch zu verstehen".(Bischof-Köhler, D. (2012) - .Erst wenn der Bischof an den Emotionen und Intentionen seiner burgenländischen Gläubigen Anteil nimmt, erst dann werden auch seine Kritiker mit ihm , dem Hirten der Diözese Eisenstadt, gemeinsam einen burgenländischen Weg gehen.

      Löschen
    2. Es ist nicht Hass. Es ist Enttäuschung und Ernüchterung, wahrscheinlich auch persönliche Verletzungen und am Ende Resignation. Eine traurige Entwicklung.

      Löschen
    3. elfi hiesz-hauptmann-orisits3. Mai 2014 um 15:55

      wo ist da hass?? ich lese verzweiflung, enttäuschung und trauer.

      Löschen
  10. "des Amtes enthoben" - das klingt als hätte man Pater Jelic mit Samthandschuhen beiseite gestellt.
    Warum wurde "gefeuert" geändert? Das entspricht den Vorgangsweisen.

    AntwortenLöschen
  11. Die Kirche scheint noch immer nicht begriffen haben, dass wir im 21. Jahrhundert leben und es gottseidank schon mündige Gläubige wie auch Priester gibt, die sich nicht mehr dem Diktat *Kirche* völlig unterordnen lassen und ihre Meinung kundtun. Leider ist es in diesem besonderen Vorfall in Großwarasdorf anscheinend doch an zu wenig Zusammenhalt und gemeinsamer Protestaktion gescheitert.
    Hat die katholische Kirche schon einmal was von *Miteinander statt gegeneinander* gehört???? Wasser predigen und selbst Wein trinken.....ganz nach diesem Motto läuft es noch immer!

    AntwortenLöschen
  12. Eigentlich traurig, dass sich Kirchenräte auf so ein niedriges Niveau begeben und bei einer Bitte an den Bischof diesen nur beschimpfen. Persönlich finde ich einige Aktionen von ihm auch nicht so toll aber Entscheidungen müssen getroffen werden und irgendjemanden wird es immer nicht gefallen. Apropos ohne Grund wird er schon nicht "gegangen worden sein"!?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Was Heisst beschimpfen?! Der Klerus wird schon ein wenig Kritik vertragen!!! net nur wasser predigen und wein saufen!!!

      Löschen






















    2. Es haben halt wieder eine oder zwei Familien ihre Macht und ihre "guten Beziehungen" spielen lassen. Die Klosterschwestern waren nur Vorwand.



      Löschen
  13. Liebe Kirchenräte: lasst euch nicht beirren. Ich finde es toll, dass man sich für jemanden einsetzt und er "nicht gegangen wird", wie es schon einmal der Fall war in Großwarasdorf.

    AntwortenLöschen