Dienstag, 12. Dezember 2017

Orthodoxes Kloster kommt doch nach St. Andrä


Paukenschlag: Orthodoxes Kloster kommt doch nach St. Andrä
Nach einem „Willkommensgruß“ und Schreiben des neuen Bürgermeisters von St. Andrä am Zicksee, Andreas Sattler, das erste orthodoxe Kloster Österreichs doch noch am ursprünglich geplanten Standort zu errichten, sowie nach erfolgter Flächenumwidmung des Grundstücks erteilte Metropolit Arsenios Kardamakis in einem heute (Montag, 11.12.) eingetroffenen Brief die Zusage für das Projekt – Diözese Eisenstadt glücklich über positive Wende und „großen Tag für die Ökumene, das Burgenland und Europa“
martinus.at >>

Orthodoxes Kloster kommt doch nach St. Andrä
Nach langem Hin und Her soll Österreichs erstes orthodoxes Kloster nun doch im burgenländischen St. Andrä am Zicksee entstehen. Gegen das Kloster hatte es Widerstand gegeben, es war dann trotz positiver Bürgerbefragung von der Kirche abgesagt worden.
Weiterlesen auf Religion.ORF.at >>

St. Andrä: Orthodoxes Kloster kommt doch
Erneute Wende beim geplanten Bau des orthodoxen Klosters in St. Andrä (Bezirk Neusiedl am See): Ursprünglich hat die griechisch-orthodoxe Kirche den Bau abgesagt, jetzt wird es aber entgegen der Pläne doch gebaut.
burgenland.ORF.at >>

Neuer Anlauf für orthodoxes Kloster im Burgenland
Das erste orthodoxe Kloster in Österreich soll nun doch im nordburgenländischen St. Andrä am Zicksee realisiert werden. Diese Entscheidung teilte der orthodoxe Metropolit von Austria, Arsenios Kardamakis, der Gemeinde am Montag in einem Schreiben mit. Im April hatte die orthodoxe Kirche noch ihren Rückzug vom Standort St. Andrä verkündet, da es Widerstände bezüglich des Projektes gegeben hatte.
Kleine Zeitung >>

Klostergegner schließen neuerlichen Widerstand nicht aus
Nach Rückzieher im April und positiver Volksabstimmung im Juni, möchte es der Metropolit noch einmal in St. Andrä am Zicksee versuchen.
Kurier >>

Freitag, 1. Dezember 2017

Wir brauchen eine neue Sterbekultur



„Nicht um jeden Preis“
Tageszeitung-Online, 19. November 2017

Papst Franziskus hat sich zur Frage geäußert, ob Ärzte alles tun müssten, um das Leben eines Todkranken zu retten. Der Moraltheologe P. Martin M. Lintner hat auf Facebook eine Stellungnahme zu den Aussagen des Papstes veröffentlicht.

TAGESZEITUNG Online druckt die Stellungnahme von P. Martin M. Lintner ab.

„Anlässlich einer Konferenz im Vatikan zum Thema „Lebensende“ nahm Papst Franziskus am 15. November 2017 Stellung zur Frage, ob Ärzte alles tun müssten, um das Leben eines todkranken Menschen zu erhalten.

Dabei sagte er, todkranke Menschen müssen nicht ,um jeden Preis‘ medizinisch behandelt werden. Wenn medizinische Maßnahmen in keinem Verhältnis zum erhofften Ergebnis stünden, sei es moralisch vertretbar, auf therapeutische Mittel zu verzichten oder sie einzustellen. Der Papst erläuterte weiter, dass es in es diesen Fällen nicht darum gehe, den Tod herbeizuführen, sondern zu akzeptieren, dass man ihn nicht verhindern kann.

Papst Franziskus bekräftigt damit die Position von Papst Johannes Paul II., der sagte: „Das wahre Mitleid fördert jede vernünftige Anstrengung, um die Genesung des Patienten herbeizuführen. Zugleich ist es eine Hilfe aufzuhören, wenn keine Behandlung mehr zu diesem Ziel führt.

Die Verweigerung der lebensverlängernden Maßnahmen ist keine Zurückweisung des Patienten und seines Lebens. Denn Gegenstand der Entscheidung über die Angemessenheit, eine Therapie zu beginnen oder fortzusetzen, ist nicht der Wert des Lebens des Patienten, sondern der Wert des medizinischen Eingriffs beim Patienten. Die eventuelle Entscheidung, eine Therapie nicht einzuleiten oder zu unterbrechen, wird für ethisch richtig erachtet, wenn diese sich als unwirksam oder eindeutig unangemessen erweist, um das Leben zu erhalten oder die Gesundheit wiederherzustellen. Die Verweigerung der lebensverlängernden Maßnahmen ist deshalb Ausdruck der Achtung, die man dem Patienten in jedem Augenblick schuldet“ (aus einer Ansprache vom 12.11.2004).

Drei Aspekte scheinen mir wichtig zu sein:

1. Medizinische Maßnahmen haben das Ziel, die Gesundheit wiederherzustellen oder das Leben zu erhalten. Wenn sie dieses Ziel nicht erreichen, dürfen sie unterlassen, ja sogar abgebrochen werden. Das gilt besonders dann, wenn am Lebensende der Sterbeprozess nicht mehr verhindert werden kann, sondern nur mehr hinausgezögert oder verlängert würde.

Hier bedeutet die Unterlassung oder die Unterbrechung von lebenserhaltenden Maßnahmen nicht, dass man ein Leben als wertlos einstufen würde, sondern dass eine medizinische Maßnahme in Bezug auf die Lebenssituation und die Krankheit eines Menschen als nicht mehr angemessen beurteilt wird. Franziskus betont in seiner Intervention, dass die Entscheidung über die medizinische Angemessenheit in der konkreten Situation getroffen werden muss unter Berücksichtigung von ethischen Richtlinien, der Umstände sowie der Intentionen der involvierten Personen. Letztlich – so der Papst – geht es um den Schutz der Würde von sterbenden Menschen, weshalb auch ihrem Willen Rechnung getragen werden muss.

2. Die Kirche macht einen deutlichen Unterschied zwischen Töten (direkte oder aktive Euthanasie) und Sterbenlassen (indirekte oder passive Sterbehilfe). Sie sagt, dass man einen Menschen nie töten darf, dass man aber auch nicht alles tun muss, um sein Leben ,bis zum geht nicht mehr‘ zu erhalten. Ein Mensch hat das Recht auf medizinische Therapie, aber wenn eine Krankheit so weit fortgeschritten ist und ein Mensch ans Ende des Lebens gelangt, hat er auch ein Recht darauf, Therapien abzulehnen und sterben zu dürfen.

Deshalb betont Papst Franziskus in seiner Stellungnahme, dass die Einstellung und Unterlassung von Therapien, die ihr Ziel nicht mehr erreichen, von der Euthanasie deutlich zu unterscheiden sind. Allerdings räumt Papst Franziskus ein, dass es in der Komplexität einer konkreten Situation oft schwierig sein kann, eine klare Trennlinie zwischen beiden Fällen zu ziehen, d.h. klar zu unterscheiden, ob Verzicht auf eine medizinische Therapie bzw. ihr Abbruch mit ursächlich für den Tod sein können oder nicht. Dennoch betont der Papst nachdrücklich: Unter keinen Umständen sieht es die Kirche als ethisch erlaubt an, den Tod gezielt herbeizuführen – also einen Menschen willentlich zu töten.

3. Sterbende Menschen brauchen menschlichen, pflegerischen und geistlichen Beistand – besonders dann, wenn ihnen medizinisch nicht mehr geholfen werden kann. „Wenn einem Menschen (medizinisch) nicht mehr geholfen werden kann, müssen wir ihm erst recht helfen“, hat eine Krankenhausseelsorgerin einmal gesagt.

Die Unterlassung oder der Abbruch von lebenserhaltenden Maßnahmen bedeutet nämlich nicht, einen Menschen aufzugeben oder seine Würde nicht mehr zu schützen – im Gegenteil: ,Auch wenn wir wissen, dass wir nicht bei jeder Krankheit Heilung garantieren können, können und müssen wir uns um diese Menschen kümmern‘, sagte Papst Franziskus. Kranke nicht allein zu lassen, nennt er einen ,kategorischen Imperativ‘, also eine unbedingte ethische Pflicht.

Gerade Sterbende dürfen nicht einfach „medizinisch abgeschrieben“ werden, sondern bedürfen der menschlichen Nähe, Zuwendung und Begleitung. Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums der Caritas-Hospizbewegung Südtirol, die sich um eine gute Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen bemüht, sagte der Leiter Günther Rederlechner: ,Heute wird oft alles getan, um das Leben zu verlängern, aber nicht, um das Sterben bestmöglich zuzulassen. Wir brauchen eine neue Sterbekultur: mit den Betroffenen, aber auch mit den Angehörigen über ihre Sorgen und Ängste sprechen, sie in der Zeit des Abschiednehmens begleiten, ihnen zuhören und einfach für sie da sein.‘“


"Schöner Sterben"
Plädoyer für eine neue Sterbekultur
Zu sterben ist wenig wünschenswert, aber natürlich. Dennoch schieben wir die Frage, wie wir uns unser Sterben wünschen, möglichst weit von uns weg.
3sat >>

Dienstag, 28. November 2017

Initiative „Christlich geht anders“ zum Schutz des Sozialstaats

Christliche Initiative: Regierung soll nicht spalten

Die Initiative „Christlich geht anders“ zum Schutz des Sozialstaats - prominentester Unterzeichner ist der Salzburger Erzbischof Franz Lackner - äußert die Befürchtung, dass Türkis-Blau eine Regierung „der Spaltung der Gesellschaft“ wird.

Ein Jahr nach dem Start der Initiative wurde dies beim Vikariatstag der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB) am Sonntag im niederösterreichischen Lanzenkirchen (Südvikariat der Erzdiözese Wien) thematisiert, wie es in einer KAB-Aussendung von Dienstag heißt.

„Christlich geht anders“-Mitinitiator Stephan Schulmeister hob die Notwendigkeit eines gut funktionierenden Sozialstaates hervor und wies auf Bedrohungen, insbesondere geplante Umverteilungen zugunsten der Gutverdiener, hin: „Die Aussagen der Parteien, die gerade ihr gemeinsames Regierungsprogramm verhandeln, lassen hier Auswirkungen befürchten, die eine zunehmende Ungleichheit, ja eine Spaltung der Gesellschaft forcieren.“ Neoliberale Wirtschaftsideen spielten die Menschen gegeneinander aus und brächten eine Aushöhlung des Sozialstaates mit sich.

Warnung vor „Umverteilung von unten nach oben“

Als Beispiel nannte Schulmeister die Abschaffung der Körperschaftssteuer, die nur die obersten drei Prozent massiv entlaste. „Und durch den sogenannten Steuerbonus auf jedes Kind, werden nur die sehr gut Verdienenden, mit über 2.500 Euro Bruttolohn, entlastet. Damit wird der soziale Grundsatz, dass jedes Kind gleich viel wert sein soll, aufgeweicht. Tatsächlich geschieht dadurch eine Umverteilung von unten nach oben“, so der Experte.

Das christliche Menschenbild ziele aber „auf die gleiche Würde aller Menschen“, unterstrich Schulmeister. Daher sei eine Ungleichbehandlung von Kindern grundsätzlich abzulehnen. Ganz im Gegenteil müsse gerade hier angesetzt werden, um Benachteiligung aufgrund von sozialen Umständen entgegenzuwirken. Mit der für alle in gleicher Höhe ausbezahlten Kinderbeihilfe werde hier von vornherein einer staatlichen Ungleichbehandlung entgegengewirkt, legte der Wissenschaftler dar.

Kürzungen existenzbedrohlich

Staatliche Leistungen im Rahmen der Bildungs- und Familienpolitik erleichterten zudem die gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Sie ermöglichten damit einen gesellschaftlichen Aufstieg und erzeugten so ein Mehr an Chancengerechtigkeit.

Schulmeister griff auch die Debatte um die Kürzung der Kinderbeihilfe für Kinder, die nicht in Österreich leben, auf. Dieses Vorhaben werde vorrangig Kinder von 24-Stunden-Betreuerinnen treffen. Wenn hier also mit Kürzungen angesetzt werde, ohne die Entlohnung zu erhöhen, so sei das ein Skandal, der diese Frauen und ihre Kinder empfindlich, ja existenziell treffen werde.

„Gutes Leben für alle“ gefordert

Der „Christlich geht anders“-Mitinitiator stellte einen direkten Bezug zwischen der Katholischen Soziallehre und dem europäischen Sozialstaatsmodell her. Modifizierungsbedarf sehe er im Arbeitsbereich, in der Abkehr vom Dogma der notwendigen Überproduktion, welche letzten Endes sowohl die Umwelt als auch die Menschen schwer belaste.

Schulmeister stellte zum Schluss die grundsätzliche Frage nach dem Guten Leben für alle, nach neuen Arbeitsmodellen und Arbeitszeitmodellen, und er betonte die Notwendigkeit, sich nicht entmündigen zu lassen, sondern sich einzumischen. Dies habe Papst Franziskus von verantwortungsvollen Christen und Christinnen eingefordert.

religion.ORF.at

Montag, 20. November 2017

Armenspeisung im Vatikan zum Welttag der Armen

Ein ungewöhnliches Bild in der vatikanischen Audienzhalle: Zum ersten Welttag der Armen hat Franziskus am Sonntag etwa 1.500 Bedürftige zu einer Armenspeisung eingeladen. Sie fand im Anschluss an seine Messe im Petersdom statt; der Papst nahm selbst an ihr teil.

Auch in vielen anderen kirchlichen Einrichtungen und Mensen in Rom fanden ähnliche Armenspeisungen statt. Insgesamt wurden auf diese Weise etwa 4.000 Menschen verköstigt. Franziskus hat ähnliche Armenspeisungen schon mehrfach durchgeführt, zuletzt in diesem Herbst bei einem Besuch im norditalienischen Bologna in der Basilika San Petronio.


Papstpredigt am Welttag der Armen
„Wir sind alle Bettler“
[...]
In der Tat, als liebevoller und anspruchsvoller Vater, der er ist, überträgt er uns eine Verantwortung. Im Gleichnis sehen wir, dass jedem Diener Talente anvertraut werden, damit er sie vervielfache. Aber während die ersten beiden diesem Auftrag nachkommen, macht der dritte Diener seine Talente nicht fruchtbar; er gibt nur das zurück, was er erhalten hatte: »Weil ich Angst hatte«, sagte er, »habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Sieh her, hier hast du das Deine« (Mt25, 25). Dieser Diener erntet dafür das harte Urteil, schlecht und faul zu sein (vgl. V. 26). Was aber hat dem Herrn an ihm nicht gefallen? Mit einem Wort, das heute etwas aus der Mode gekommen, aber doch sehr aktuell ist, würde ich sagen: die Unterlassung. Das Schlechte an ihm war, dass er das Gute nicht getan hat. Auch wir meinen oft, wir hätten nichts Schlechtes getan, und geben uns damit zufrieden. Wir meinen, wir seien gut und gerecht. So aber laufen wir Gefahr, uns wie der schlechte Diener zu verhalten: Auch er hat nichts Böses getan, er hat das Talent nicht verloren, er hat es sogar gut bewahrt unter der Erde. Aber es reicht eben nicht aus, nichts Böses zu tun. Denn Gott ist kein Kontrolleur, der nach nicht abgestempelten Fahrkarten fahndet, sondern er ist ein Vater auf der Suche nach Kindern, denen er seine Güter und seine Pläne anvertrauen kann (vgl. V. 14). Und es ist traurig, wenn der liebevolle Vater keine großzügige Antwort der Liebe von seinen Kindern erhält, und diese sich allein darauf beschränken, die Regeln zu respektieren und die Gebote zu erfüllen wie die bezahlten Knechte im Haus des Vaters (vgl. Lk 15,17).

Der schlechte Diener hat das Talent eifersüchtig bei sich behalten und sich damit zufriedengegeben, es aufzubewahren, obwohl sein Herr, von dem er es empfangen hat, es liebt, die Gaben zu teilen und zu vervielfältigen. Aber wer sich nur darum sorgt, etwas zu verwahren und die Schätze der Vergangenheit zu erhalten, der ist Gott nicht treu. Das Gleichnis sagt uns vielmehr, dass derjenige wirklich »treu« (VV. 21.23) ist, der neue Talente hinzugewinnt, weil er die gleiche Mentalität hat wie Gott und nicht unbeweglich bleibt: Er riskiert etwas um der Liebe willen, er setzt sein Leben aufs Spiel für andere, er gibt sich nicht damit zufrieden, alles so zu belassen, wie es ist. Nur eines unterlässt er: den Eigennutz. Das ist die einzig rechtmäßige Unterlassung.

Das Unterlassen ist auch die große Sünde gegenüber den Armen. In diesem Fall nennt man sie Gleichgültigkeit. Sie besteht darin zu sagen: „Das betrifft mich nicht, das geht mich nichts an, da ist die Gesellschaft schuld“. Sie besteht darin, sich abzuwenden, wenn der Bruder in Not ist, sie besteht darin, das Fernsehprogramm zu wechseln, sobald ein ernstes Thema uns belästigt, oder auch darin, sich über das Schlechte zu entrüsten ohne etwas dagegen zu tun. Gott aber wird uns einmal nicht fragen, ob wir zurecht entrüstet waren, sondern danach, ob wir Gutes getan haben.
Die ganze Papst-Predigt auf Radio Vatikan >>

Montag, 13. November 2017

Pfarrer machte Trauerfamilie fertig!



AKTUALISIERUNG:
Robert Prockl postet am 20. November 2017 um 20:06 in den Kommentaren:
Ich Robert Prockl wurde zu einem klärenden Gespräch eingeladen.
Damit wieder einmal alles unter den Teppich gekehrt werden kann!
Damit gebe ich mich nicht zufrieden. Es muß schon mehr von der
Diözese kommen. Ein jeder muß seinen Beruf ordentlich ausführen,
sonst hat es schwerwiegende Konsequenzen.
Warum soll das bei einem Pfarrer nicht sein? Pfarrer ist ein Beruf
wie jeder andere auch.


meinbezirk.at - 11. November 2017 - Der Pfarrer der Pfarrgemeinde St.-Michael verhielt sich unserer Trauernden Familie gegenüber einfach nur unmöglich. Wir hielten genau die Reihenfolge der Verständigungen ein. Bei dem ersten Telefonat (Festnetz) mit Pfarrer Angelo gaben wir bekannt das wir eventuell einen guten Freund und Pfarrer von unserem verstorbenen Vater gerne für die Beisetzung hätten. Er gab daraufhin seine Zustimmung, jedoch nach der Frage wenn er aus Gesundheitlichen Gründen nicht könne, ob Pfarrer Angelo ihn vertreten würde, war die Antwort. Zitat aus dem Telefonat meiner Schwester: Dann müßt ihr ihn alleine Begraben, denn ich bin nicht der letzte Dreck der hinter anderen Nachräumt. Woraufhin meine Schwestern und ich zum Pfarrheim fuhren. Vermutlich war der Pfarrer zuhause weil wir davor über Festnetz mit ihm Telefonierten. Wir läuteten bei Ihm ohne Erfolg. Da er uns wahrscheinlich über die Kamera sah und meine jüngste Schwester kannte. Ich kontaktierte etwas später (ca.20 min) Pfarrer Angelo Telefonisch über Festnetz. Mich fragte er ganz Frech etliche male hintereinander wer der Pfarrer der Pfarre St.-Michael sei, bis Ich ihm die Antwort gab das er es sei , darauf sagte er: „Da ich der Pfarrer bin, wenn ich es nicht mache, werde ich bestimmen wer es machen darf“. Im weiteren Gespräch sagte ich wahrscheinlich etwas was er nicht hören wollte woraufhin er ganz einfach nur Auflegte und nicht mehr Telefonisch erreichbar war.
Der Pfarrer und Freund unseres verstorbenen Vaters sagte auch zu uns das er nichts in der Pfarre St.-Michael machen würde weil er immer danach Schwierigkeiten wegen Pfarrer Angelo bekommen würde. Somit waren wir ohne Pfarrer.
Dank einer guten Bekannten bekam ich die Telefonnummer des Pfarrers und Dechant meiner Heimatgemeinde. Der gab seine Zustimmung das wir einen anderen Pfarrer für die Beisetzung haben dürften. Infolge dieser Auskunft kontaktierten wir den Pater der unserem Vater die letzte Salbung gab. Dieser zögerte am Anfang weil es sich um die Pfarre St.-Michael handelte, und sagte uns erst zu als er hörte das wir die Zustimmung vom Dechant hatten.
Ein großer Dank das wir nun doch eine schöne Beisetzung hatten gebührt auch einen guten Bekannten meiner Schwester der auch Ehrenamtlich in der Kirche tätig ist.
Pfarrer Angelo verbreitet derzeit unwahre Gerüchte über unsere Familie, weil es nicht so lief wie er wollte, und wir nicht auf Knien kriechend auf seine Forderungen eingingen. Einfach nur eine Frechheit.
R.Prockl

Freitag, 10. November 2017

Neue Kreisdechanten ernannt

1. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt die hochw. Herren

Ehrenkons.Rat Mag. Wilhelm A. Ringhofer, Propst- und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Oberberg, weiterhin zum Kreisdechanten des Dekanatskreises Nord.

Franz Brei, Pfarrmoderator in Deutschkreutz und Neckenmarkt, zum Kreisdechanten des Dekanatskreises Mitte.

Kan. Mag. Dr. Erich Seifner, Direktor des Schulamtes und Stadtpfarrer in Oberwart, zum Kreisdechanten des Dekanatskreises Süd.

2. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat enthoben die hochwst. bzw. hochw. Herren

Ehrenkons.Rat Mag. Dr. Johannes Pratl, Pfarrer in Lockenhaus, Pfarrmoderator der Pfarren Kogl, Pilgersdorf, Piringsdorf und Unterrabnitz, als Kreisdechant des Dekanatskreises Mitte.

Geistl.Rat P. Mag. Raphael Rindler OFM, Stadtpfarrer in Güssing, als Kreisdechant des Dekanatskreises Süd.

Freitag, 27. Oktober 2017

Papst soll Zulassung von Verheirateten als Leiter von Messfeiern prüfen


"Die Zeit": Papst prüft Zulassung von Verheirateten zum Priesteramt
Entsprechendes Papier, das Amazonas-Bischof Kräutler mitvorbereitet habe, liege "bereits auf dem Schreibtisch des Papstes"

Hamburg – Papst Franziskus prüft angeblich Vorschläge, wonach auch verheiratete Männer der Heiligen Messe vorstehen können. Sogenannte "viri probati" sollen demnach Aufgaben zölibatär lebender Priester übernehmen dürfen, wie die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" laut Kathpress am Mittwoch im Voraus berichtete. Damit wolle Franziskus dem Priestermangel etwa im weitläufigen Amazonasgebiet begegnen.

Der langjährige Amazonas-Bischof Erwin Kräutler habe ein entsprechendes Papier mit vorbereitet, das "bereits auf dem Schreibtisch des Papstes" liege, so die Zeitung. Als "viri probati" werden in der kirchlichen Debatte Männer bezeichnet, die sich in Ehe und Gemeinde bewährt haben sollen.

Das Thema ist in der katholischen Kirche stark umstritten. Sie hält grundsätzlich am Zölibat als verpflichtender Lebensform für Priester fest. Verheiratete katholische Priester gibt es nur in wenigen Ausnahmefällen – etwa bei den mit dem Papst verbundenen und sogenannten "unierten" katholischen Ostkirchen oder, wenn ein Geistlicher einer anderen Konfession zum Katholizismus übertritt.
"Horrender" Priestermangel

Der gebürtige Vorarlberger Kräutler hat in den vergangenen Jahren wiederholt dazu aufgerufen, über Alternativen zum Zölibat zu diskutieren. Franziskus selbst habe um "mutige und couragierte" Lösungsvorschläge der Brasilianischen Bischofskonferenz für die Seelsorge der Zukunft gebeten, sagte er nach einer Papstaudienz im Jahr 2014. Ein Vorschlag, so Kräutler weiter, werde gewiss sein, "dass man Zölibat und Eucharistiefeier entkoppelt".

Für 2019 plant der Vatikan eine Amazonien-Synode. Sie soll sich nach Kräutlers Worten angesichts eines "horrenden" Priestermangels und vieler "eucharistieloser Gemeinden" auch mit neuen Formen der Gemeindearbeit befassen, wie der emeritierte Bischof von Xingu erst vor wenigen Tagen in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress sagte. "In erster Linie steht nicht der Zölibat zur Diskussion, sondern die von der sonntäglichen Eucharistiefeier ausgeschlossenen Gemeinden."
"Team of Elders"

Aus Sicht Kräutlers ist klar, dass es hier um die Frage nach den Zulassungsbedingungen zum Weihepriestertum gehen muss "und vermutlich auch zur Diakoninnenweihe, da die kleinen Gemeinden mehrheitlich von Frauen geleitet werden", wie er sagte. "Vielleicht kann sogar der Vorschlag des emeritieren Bischofs Fritz Lobinger aufgegriffen werden", verwies Kräutler erneut auf ein Modell des aus Deutschland stammenden langjährigen katholischen Missionsbischofs von Aliwal in Südafrika. Lobinger spricht sich darin dafür aus, dass Gemeinden ohne Priester durch ein "Team of Elders", also in der Gemeindeleitung "Erfahrenen", geleitet werden, und diese dann auch zu ordinieren, damit sie mit ihren Gemeinden Eucharistie feiern können. (APA, 25.10.2017)
Quelle: Der Standard >>

Zeitung: Papst denkt an Verheiratete als Leiter von Messfeier
Hamburg, 25.10.17 (kath.ch) Papst Franziskus prüft einem Medienbericht zufolge Vorschläge, wonach auch verheiratete Männer der Heiligen Messe vorstehen können. Sogenannte viri probati sollen demnach Aufgaben zölibatär lebender Priester übernehmen dürfen, wie die «Zeit» am Mittwoch vorab berichtete.
Kath.ch >>

Papst prüft angeblich Zulassung von Verheirateten zum Priesteramt
Der langjährige Amazonas-Bischof Erwin Kräutler soll einem Medienbericht zufolge ein entsprechendes Papier mit vorbereitet haben, das "bereits auf dem Schreibtisch des Papstes" liegt.
Die Presse >>