Mittwoch, 21. Februar 2018

Theodizee - Gott vor dem Gericht der Vernunft


Die Fastenzeit dauert, wenn man die Sonntage nicht mitzählt, 40 Tage. Sie erinnern an die 40 Tage Jesu in der Wüste. Da begegnete er dem Teufel, der ihm Erfolg versprach, wenn er, Jesus, ihn anbetete. Heute wäre die Frage unvermeidlich: Warum lässt Gott die Übel in der Welt zu? Er hätte die Mittel und die Kraft, das Böse zu überwinden, nicht wir Menschen. Auf Grund seiner Allwissenheit könnte er auch die Ursachen des Bösen ausmachen und "still-legen" Außerdem verlangt das die Gerechtigkeit von ihm. Deshalb, so scheint es, muss Gott sich vor uns rechtfertigen, dass er das Böse nicht längst aus der Welt verbannt hat. Das ist die Theodizee-Frage
Kommentar auf hinsehen.net >>


Literatur:
Herzberg, Stephan/Watzka, Heinrich
Transzendenzlos glücklich?
Zur Entkoppelung von Ethik und Religion in der postchristlichen Gesellschaft
Aschendorff Verlag

Montag, 19. Februar 2018

Kirchen-Messe "GLORIA" in Augsburg

Kerzen, Wespen, LEDs
Das sind die Trends der Kirchen-Messe
„Gloria“ – so heißt eine Spezialmesse, die von 15. bis 17. Februar in Augsburg lief. Dort präsentierten Dutzende Aussteller alles, was eine Kirchengemeinde braucht oder brauchen könnte. pro hat sich auf der Kirchen-Messe umgeschaut – und Kurioses und Nützliches entdeckt.
Pro-Medienmagazin >>


Homepage GLORIA-Messe

Mittwoch, 14. Februar 2018

Aschenkreuz zum Mitnehmen im 30-Minutentakt


Aschermittwoch: Kirchen bieten Ritual für Eilige
Aschekreuz "to go"
Asche "to go" statt längerer Messfeier: Mit einer ungewöhnlichen Aktion geht die katholische Kirche in einigen Städten neue Wege zum Start der Fastenzeit. Das kurze Ritual richtet sich vor allem an Eilige und Berufstätige.
Domradio.de >>

Montag, 12. Februar 2018

Fünf Jahre Rücktritt von Papst Benedikt XVI.


Ruhestand im Dienst der Kirche
Es war ein historischer Paukenschlag: Vor fünf Jahren kündigte Benedikt XVI. seinen Rücktritt als Papst an - und eröffnete damit seiner Kirche neue Möglichkeiten.
Der 11. Februar 2013 war Rosenmontag - doch nach Karneval war im Vatikan niemandem zumute. Dabei hatte der Tag für die Kardinäle an der Kurie halbwegs normal begonnen: Papst Benedikt XVI. hatte sie zur Versammlung, zum so genannten Konsistorium, eingeladen, um ein paar Heiligsprechungen anzukündigen.
Doch dann wechselte er die Sprache und sagte in sehr förmlichem Latein, dass es da noch eine Sache gebe: Dass seine Kräfte nicht mehr ausreichten, um das Papstamt so auszuüben, wie es nötig sei, er folglich sein Amt am 28. Februar um 20.00 Uhr niederlegen werde und die Kardinäle dann seinen Nachfolger zu wählen hätten.
Beiträge auf Tagesschau.de >>


Kommentar:
Papst Benedikt XVI. - Rücktritt als Fortschritt
Vor fünf Jahren trat Papst Benedikt XVI. als Oberhaupt der katholischen Kirche zurück. Damit hat er das Amt verändert und einen Aufbruch ausgelöst, dessen Folgen noch nicht absehbar sind, meint Christoph Strack.
Deutsche Welle >>


Journalist Paul Badde äußert sich über Benedikt XVI.
Rom. Kaum ein Berichterstatter war so nahe an Benedikt XVI. dran wie der Journalist Paul Badde. Mit ihm sprach Julius Müller-Meiningen. Badde äußert sich zum Amtsverzicht vor fünf Jahren, möglichen Gedanken des emeritierten Papstes und sein geistiges Erbe.
General-Anzeiger Bonn >>


Kardinal Meisner zeigte sich schockiert
Vor fünf Jahren: Am Rosenmontag kündigt Papst Benedikt XVI. überraschend seinen Rücktritt an. DOMRADIO.DE-Reporter Johannes Schröer erzählt, wie er noch als Pirat geschminkt im Interview auf einen schockierten Kardinal Meisner traf.
Domradio.de >>

Freitag, 9. Februar 2018

Sterbehilfe - ein Rückfall ins Neuheidentum?

Die angebliche "Selbstbestimmung" schwerkranker, dementer, depressiver und alter Menschen, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen, entwickelt sich mehr und mehr zu einem gesellschaftlichen Druck, anderen nicht zur Last zu fallen.

Seit fünfzehn Jahren können sich in Holland und Belgien Menschen, die schwer körperlich erkrankt, dement oder depressiv sind, ganz legal töten (lassen). Die Befürworter haben das immer als Zugewinn an Selbstbestimmung, an Freiheit dargestellt: Endlich müsse niemand mehr „würdelos“ bis zuletzt leiden, sondern könne eigenverantwortlich sein Leben beenden. Längst aber hat sich herausgestellt, dass diese Argumentation reine – realitätsfremde – Theorie ist. Denn genau das, wovor viele humanistisch denkende Menschen gewarnt haben, ist eingetreten. Die aktive Sterbehilfe – faktisch eine Beihilfe zur Tötung auf Verlangen – ist inzwischen gang und gäbe geworden. Der durch die öffentliche Debatte beförderte Zug zum „freiwilligen“ Suizid ist faktisch schon zu einem inneren, unbewussten, subtil erzeugten Zugzwang geworden, aus dem Leben scheiden zu müssen, wenn man anderen – und sich selbst – nur noch zur Last fällt. Dem will die niederländische Medizinethikerin Berna van Baarsen nicht länger ihre „Autorität“ verleihen. Sie trat als Kontrolleurin der aktiven Sterbehilfe mit Protest zurück, weil sie die Vervielfachung der Selbsttötungen nicht mehr vor ihrem Gewissen verantworten kann. Bereits vor einem Jahr warnten 200 holländische Ärzte, die gesetzlichen Schutzmaßnahmen würden „langsam brechen“.

Hat die Menschheit die Reife, den einmal eingeschlagenen Irrweg wieder zu verlassen? Das ist zu hoffen. Doch wenig deutet leider darauf hin. Längst gehen andere Länder in die Richtung von Belgien und Holland. Auch Deutschland. Massiv wird, etwa über einseitige Stellungnahmen von Prominenten in Politik, Kultur, Talkshows und Medien, indirekter Druck auf alte Menschen aufgebaut, doch ja rechtzeitig aus dem Leben zu scheiden, statt ihr Schicksal in die Hand des Höchsten zu legen. Vom Staat wird sogar erwartet, das Gift zur Verfügung zu stellen.

Faktisch handelt es sich um einen Rückfall ins Heidentum der Antike. Damals trat das Christentum mit seiner neuen Botschaft von der Würde eines jeden einzelnen Menschen von der Zeugung bis zum Tod als große befreiende, humanistische Bewegung auf. Der christliche Glaube wurde gerade deshalb attraktiv, weil er mit der Botschaft von der Auferstehung der Toten und dem Erlöser Christus einen Kontrapunkt setzte gegen heidnische Verrohung und Gleichgültigkeit. Fallen wir 2018 über ein Neuheidentum wieder zurück in eine Epoche, die um die Zeitenwende herum zum Heil der Menschen und der Humanität überwunden wurde? Auf perfide Weise jedenfalls dient das Argument der Freiheit und der individuellen Selbstbestimmung dazu, kollektiven Zwang aufzubauen auf Menschen, die sich in ihrer Lage kaum mehr gegen die Übermacht der Meinung des „man“ wehren können.

CHRIST IN DER GEGENWART, 4.2.2018

Mittwoch, 7. Februar 2018

Umgenutzte Kirchen in Deutschland

Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen sind christlichen Glaubens. Die meisten davon sind entweder Katholiken oder Protestanten, ungefähr zu gleichen Teilen, aber in die Kirche gehen sie nicht mehr so gern. Seit dem Jahr 2000 mussten über 500 katholische Kirchen schließen, 105 allein im Bistum Essen. Die evangelische Kirche hat es offenbar nicht ganz so schwer: Seit 1990 wurden 377 Kirchen abgerissen oder verkauft und anders genutzt.
Was geschieht mit den Gebäuden? Da keine der beiden Kirchen das genau weiß, haben wir selbst recherchiert und zeigen, was alles aus Kirchen so werden kann. Am populärsten ist es, Veranstaltungsorte aus ihnen zu machen, Gemeindezentren und Konzerthallen. Das bietet sich allein wegen der Größe der Gebäude an. Auch beliebt ist die Verwandlung in Museen und Wohngebäude. Eher exotisch erscheint die Nutzung als Sparkassenfiliale, Zahnarztpraxis oder gar als Kino – all das gibt es auf unserer Karte nur einmal. Ganz passend ist, dass man in Hamburg, Hürth und Emsdetten in einer ehemaligen Kirche Sport treiben kann. Schließlich heißt es, Fitness sei die Religion von heute.
Zeit.de >>

Montag, 5. Februar 2018

Wenn Ehrenamtliche die Kirchengemeinde leiten


"Ihr könnt das selber"
Aus der Finanznot eine Tugend machen. In Sachen Personalkosten teste das Bistum Essen dazu ein Modell: Drei Gemeinden sollen in den nächsten drei Jahren weitgehend ohne hauptamtlich Angestellte auskommen.
Domradio.de >>


Gelebte Inklusion wie sie sein sollte - Messdiener zur Heiligen Familie Essen-Margarethenhöhe
Fröhliche und entspannte Atmosphäre in Zeiten des Umbruchs - Über 100 Ministranten und Ministrantinnen
Was den Nachwuchs betrifft, braucht sich die Gemeinde Heilige Familie keine Sorgen zu machen. Nahezu 100 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 9 und 30 Jahren pflegen die schöne Tradition des Messedienens.
Lokalkompass.de >>


Pfarreientwicklungsprozess im Bistum Essen >>